Our fleet of boats

The Parisis

Embark on this boat and enjoy its sun deck which can accommodate up to 270 people. In any weather conditions your guests will appreciate the interior of the boat with its 220 covered seats.

New: Cocktail bar on board!

Enjoy a glass of champagne and a meal with your guests on board our exceptional boat the "Parisis", just renovated in 2019. The "Parisis" can accomodate up to 130 passagers within the inside bar area and up to 200 guests on the exterieur deck front terrase and upper deck.

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Die Anfänge

Nach seiner Tätigkeit als Vertreter eines Bootsbauunternehmens (Rocca) in La Varenne Saint-Hilaire an der Marne während der 50er Jahre, lässt sich Émile Azam 1959 auf das Pariser Abenteuer ein und gründet die Vedettes du Pont Neuf. .

Die erste Niederlassung in Paris liegt am rechten Seineufer in der Nähe des Louvre, am Quai du Louvre, am rechten Seine-Ufer. Die Symoun, ein Passagierschiff aus Holz mit einer Kapazität von 30 Personen, das bereits auf der Marne eingesetzt worden war, ermöglicht von April bis September 30-minütige, nicht kommentierte Kreuzfahrten auf der Seine.

Der Bau einer ersten Vedette aus Stahl mit 50 Sitzplätzen beginnt 1960 wird in Concarneau der Bau eines ersten Schnellbootes aus Stahl (Vedette) mit 50 Sitzplätzen aufgenommen: Die Rocca 1 erblickt das Licht der Welt. Émile Azam erkennt allerdings schnell, dass diese bereits zu klein ist. Deshalb wird schon 1962 eine zweite Vedette mit einer Kapazität von 112 Plätzen von den Chantiers de Concarneau ausgeliefert: Die Rocca 2. 1964 wird die Rocca verkauft, um den Bau der Rocca 3 zu finanzieren, und 1966 folgt bereits die Rocca 4.

Die ersten Schritte

1967 wird der Betrieb vom Quai du Louvre an den Square du Vert Galant auf der Île de la Cité verlegt.





Dieser Umzug wurde aufgrund des Baus der Schnellstraße Georges Pompidou erforderlich. In Concarneau wird ein 25 m langer Anlegesteg gebaut, um den drei Booten der Flotte Platz zu bieten.

1970 holt Emile Azam seinen 16-jährigen Neffen Eric Levavasseur ins Geschäft. Die Rocca 5 gesellt sich zur Flotte der bereits vorhandenen Schiffe. 1977 bittet Eric seinen Bruder Xavier, ebenfalls in den Betrieb einzusteigen.

Die Passagierzahl wächst stetig. 1980 wird die Hydraseine, ein Schiff mit einer Kapazität von 250 Plätzen von den Chantiers du Trait in der Nähe von Rouen gebaut. Auf diesem neuen, größeren Schiff können Abendveranstaltungen stattfinden (150 bis 200 pro Jahr). Der nur 25 Meter lange Anlegesteg wird zu klein: 1982 wird die Fläche verdoppelt und ein Café eingerichtet.

Parallel dazu werden Themenkreuzfahrten und Kreuzfahrten mit Mittagessen Show in den Restaurants an der Marne angeboten und innerhalb eines Jahres von über 10.000 Passagieren gebucht. Angesichts der Entwicklung dieser neuen Angebote wird der Kauf eines neuen Schiffs mit 150 Plätzen unerlässlich: Die Vert Galant, wird 1985 angeschafft.

Angesichts des hohen Passagieraufkommens beschließt das Unternehmen 1989 anlässlich der Zweihundertjahrefeiern der Revolution den Bau eines Schiffs mit 350 Plätzen, beschließt, das auf den Namen Europa getauft wird. Dieses in der Werft Chantiers de la Haute Seine in Villeneuve-le-Roi gebaute Schiff ist das erste völlig offene Schiff auf der Seine.

Sitten ändern sich und von nun an wollen die Gäste in der Sonne sitzen! Auf dem Dach der Hydraseine wird eine Terrasse eingerichtet,was zugleich die Kapazität des Schiffs von 250 auf 350 Plätze erhöht. Die Firma verkauft die Rocca 3 an die Bateaux de l’Erdre, und die Rocca 5 wird in den Hafen von Nogent an die Marne verlegt. Dort wird sie im Rahmen eines Pachtvertrags immer noch für Kreuzfahrten mit verschiedenen Stationen zwischen Nogent-sur-Marne und Joinville-le-Pont rund um die Inseln von Le Perreux-sur-Marne und Bry-sur-Marne eingesetzt, in der ehemaligen Gegend der Guinguettes: Gewissermaßen eine Rückkehr zu den Ursprüngen.

Die Reife

In der Werft der Chantiers de la Haute Seine wird ein Schiff mit einer Kapazität von 550 Plätzen in Auftrag gegeben, das im Frühjahr 1994 unter dem Namen Parisis den Betrieb aufnimmt. Die Vedettes du Pont Neuf verfügen damit über eine Aufnahmekapazität von 1250 Plätzen/Stunde für die drei großen Einheiten, ergänzt durch die Rocca 2 als Aushilfsschiff und die Vert Galant, ein vielseitig eingesetztes Schiff für Empfänge und Kreuzfahrten.

Das Unternehmen, das sich mit einer immer stärker werdenden Konkurrenz durch Veranstaltungsschiffe konfrontiert sieht, beschließt, die tägliche Gastronomie in sein Konzept aufzunehmen. Es investiert in eine Bordküche auf der Vert Galant. Die Nachfrage steigt weiter, sodass eine neue Firma für diese Aufgaben gegründet werden muss: Die Croisières du Pont Neuf erblicken das Licht der Welt. Dieses neue Unternehmen ermöglicht ein Aufstocken des Verkaufspersonals, das für diese neue Entwicklung unverzichtbar ist.

Der Erfolg lässt nicht auf sich warten. Im ersten Betriebsjahr werden 15 000 Mahlzeiten serviert. In diesem Jahr 1998 wird ebenfalls klar, dass die Nachfrage nach Empfängen und Events nicht mehr befriedigt werden kann. Ein weiterer Standort wird benötigt. Außerdem nimmt der Tourismus in Paris immer weiter zu: Eine immer größere Anzahl von Reisebussen steuert die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum an. Um die zunehmend unübersichtliche Verkehrslage und Parkplatzsituation in den Griff zu bekommen, ergreift die Stadt einschränkende Maßnahmen. In Bercy entsteht der europaweit größte Reisebusparkplatz neben dem Palais Omnisports und dem zukünftigen Bercy Village. Die Grundlage für das Aufblühen des Pariser Ostens ist gelegt.

Die Entwicklung des 3. Jahrtausends

Das Unternehmen lässt sich auf das Wagnis neuer Investitionen ein. 1999 sind alle Voraussetzungen für den Bau der Marina von Bercy gegeben.

Vedettes du Pont Neuf hebt ein neues Schiffsunternehmen aus der Taufe: Das gemeinsam mit Luc Devillers gegründete Unternehmen Bercy Navigation baut ein neues Restaurantschiff mit 250 Plätzen, die Grand Pavois, und einen 60 m langen Anlegesteg, den Ponton Emile. Die Grand Pavois beruht auf einem modernen und revolutionären Konzept: Sie verfügt über einen Diesel-Elektro-Hybridantrieb. Der Anlegesteg ist mit einem Café, einem Seminarraum, einer Café-Terrasse mit 200 Plätzen, einem Parkplatz, einer Pier-Terrasse und einem Strand für 150 Personen ausgestattet.

Das Schiff Vert Galant, ein Restaurantschiff mit 100 Plätzen, das bereits am Pont-Neuf in Betrieb ist, siedelt in den Port de Bercy um, die Rocca 4, ein Schiff mit 112 Passagierplätzen wird in ein Restaurantschiff mit 50 Plätzen umgebaut und ergänzt die Flotte in der Marina von Bercy, um der Nachfrage besser gerecht zu werden.

Leider ist das Jahr 1999 nicht nur von Zufriedenheit und Hoffnung geprägt, denn es ist auch das Todesjahr des Gründers Émile Azam. Mit seinem Tod schließt sich ein Kapitel in der Geschichte der Vedettes. Sein Neffe Eric Levavasseur wird zum Präsidenten des Aufsichtsrats gewählt, unterstützt von seinem Bruder Xavier. Das Unternehmen bleibt weiterhin ein reiner Familienbetrieb ohne externe Beteiligung: Brüder, Schwestern, Eltern, Onkel und Tanten teilen sich das Kapital des Unternehmens. An ihrer Seite kümmert sich ein verlässliches und beständiges Führungsteam um das Tagesgeschäft und pflegt eine familiäre Unternehmenskultur, die man heute nur selten antrifft. Das Abenteuer geht weiter.

Bauliche Maßnahmen am Anlegesteg am Pont Neuf – Erweiterung und komplette Renovierung – werden Ende 1999 bis 2000 ausgeführt.

Um seine kommerzielle Entwicklung optimal zu gestalten, hat Bercy Navigation, das die Marke Marina de Bercy betreibt, ihr Kapital der Gruppe Divercity / Cityrama geöffnet, dem Weltmarktführer im „Bus-Sightseeing“. Der Zusammenschluss der beiden Gruppen ermöglicht die Entstehung neuer kombinierter Besichtigungsangebote für Paris, zum Beispiel Rundfahrten ab dem Eiffelturm, mit Station bei Notre-Dame und am Louvre, die von den Bateaux Parisiens unter der gemeinsamen Marke „Navicité“ angeboten werden.

Ende 2007 übernehmen Les Vedettes du Pont Neuf die Kontrolle der Firma Canauxrama mit ihrer 25-jährigen Erfahrung auf den Kanälen der Île de France, der Marne, der Oise und der Seine. Vier für Kanal und Fluss geeignete Schiffe erweitern das Potential der Vedettes du Pont Neuf.

Auf internationaler Ebene

Gleichzeitig beteiligen sich die Vedettes du Pont Neuf an der Entwicklung und am Aufbau eines Passagierschiffunternehmens in Rom. Diese neue Firma bewirbt sich im Rahmen der Ausschreibung der Stadt Rom, die Kreuzfahrten auf dem Tiber anbieten will. Das Schifffahrtsunternehmen Battelli di Roma wird im April 2003 gegründet und betreibt aktuell 6 Schiffe auf dem Tiber.

Im Rahmen einer Unternehmensentwicklung auf europäischer Ebene schließen 3 Schifffahrtsunternehmen Handelsverträge ab: City Cruises in London, das größte Schifffahrtsunternehmerin der englischen Metropole, Vedettes du Pont Neuf in Paris und Battelli di Roma in Rom. Gemeinsame Aktionen wie ein europäischer „Touristen-Pass“ und andere Entwicklungsprojekte in Frankreich und in Europa sind in Arbeit.

Ein Blick zurück

Über 50 Jahre sind vergangen. Der Tourismus hat unaufhaltsam zugenommen. Mittlerweile gehören die Ufer der Seine zum Welterbe der UNESCO. Wenn die Brücken bei Nacht beleuchtet werden, macht Paris seinem Ruf als Stadt der Lichter alle Ehre.

Die Vedettes du Pont Neuf haben unermüdlich investiert. Die Firma hat sich entwickelt und strukturiert und blickt einer erfolgreichen Zukunft entgegen.

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